Coding Agents können im Alltag sehr hilfreich sein, aber selten so, wie es die Demos versprechen. In echten Projekten sind es oft nicht die großen Automatisierungen, die den Unterschied machen, sondern viele kleine Entscheidungen: Welche Regeln bekommt ein Agent mit? Wann helfen Skills wirklich weiter? Welche MCP-Server bringen echten Mehrwert? Und wie schneidet man Aufgaben so zu, dass das Kontextfenster nicht zum Engpass wird?
In diesem Vortrag zeigt Sebastian Springer, wie man mit Rule-Files, Skills und MCP-Integrationen arbeitet, welche Aufgaben er einem Agenten guten Gewissens überlassen kann und an welchen Stellen er bewusst enger führt oder selbst das Heft übernimmt. Dabei geht es nicht um ein ideales Zielbild, sondern um konkrete Arbeitsweisen für Features, Refactorings und Bugfixes, inklusive der Dinge, die im Entwickleralltag eher nicht funktioniert haben.
Sie bekommen keinen allgemeinen Hype-Vortrag, sondern einen ehrlichen Einblick in einen Entwicklungsprozess mit Coding Agents: pragmatisch, technisch und direkt aus der Praxis. Am Ende ist klarer, welche Bausteine wirklich helfen und wie ein eigener, funktionierender Workflow aussehen kann.
Aufgezeichnet am 23.06.2026 bei der Online-Konferenz »Coding mit KI«, ein Rheinwerk Spotlight.
Themen des Vortrags
Über den Speaker
Sebastian Springer ist Software Architect und Technical Educator bei Rohde & Schwarz. Er arbeitet an KI gestützter Softwareentwicklung und entwickelt praktische Workflows für Coding Agents, Automatisierung und moderne Entwicklungswerkzeuge. Neben seiner Arbeit in Projekten vermittelt er KI-Konzepte so, dass sie für Entwicklerinnen und Entwickler direkt nutzbar werden. Als Speaker zeigt er, welche Muster und Arbeitsweisen sich im realen Projektalltag bewähren – und wo typische Grenzen liegen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher zu JavaScript und Node.js und überträgt diese Erfahrung auf Trainings und Vorträge rund um KI in der Softwareentwicklung.
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