Organic + Ads: Wie Content heute Performance treibt (Sarah Sunderbrink)
Ep. 02

Organic + Ads: Wie Content heute Performance treibt (Sarah Sunderbrink)

Episode description

Organic Social ist nicht tot, Paid ist nicht der alleinige Heilsbringer – sondern genau im Zusammenspiel beider Disziplinen liegt der Hebel für nachhaltigen Erfolg auf Social Media. Sarah Sunderbrink zeigt, warum Organic das Fundament für Marke, Vertrauen und Community bildet und Paid erst dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn organisch bereits funktionierende Inhalte gezielt skaliert werden. Sie erklärt typische Pain Points beider Teams, gemeinsame Herausforderungen wie sinkende Reichweiten, Tracking-Lücken und Content-Overload und stellt vier konkrete Verzahnungs-Modelle vor – von »Paid for Organic« bis zu Always-on-Strategien mit Community-Bezug. Praxisbeispiele aus ihrer eigenen Beratungstätigkeit, unter anderem aus dem DIY-Bereich und der Gastronomie, machen die Modelle greifbar.

Dieser Vortrag wurde am 24.04.2026 als Webinar für die Social Media Marketing Days aufgezeichnet.

Themen des Vortrags

  • Warum sich Organic- und Paid-Teams ähnlicher sind, als sie denken
  • Boost what works: Wann sich Post-Boosting wirklich lohnt – und wann nicht
  • Vier Modelle der Verzahnung: Paid for Organic, Organic for Paid, Creator/UGC und Always-on
  • A/B-Testing organischer Hypothesen mit kleinen Paid-Budgets
  • Tracking-Lücken und Algorithmus-Abhängigkeit als gemeinsame Herausforderung beider Disziplinen
  • Spark Ads und Whitelisting: Creator-Content sinnvoll für Anzeigen nutzen
  • Serieller Content und FOMO-Mechaniken als organischer Community-Booster
  • Konkrete KPIs und Benchmarks für Organic- und Paid-Performance

Über die Speakerin

Sarah Sunderbrink ist Social Media & Influencer Marketing Expertin, Fachbuch-Autorin und Storytelling Enthusiast! Ihr Herz schlägt für Geschichten mit Substanz und Emotionen – seit über 12 Jahren schreibt sie Social Media Erfolgsgeschichten für Unternehmen wie zooplus, L’Osteria, Meisterbarf, Oscar Weil uvm. auf Agentur- und Unternehmensseite. Mit ihrer eigenen Kommunikationsberatung SocialTales, als Trainerin und Speakerin sowie als Freie Rednerin für Trauungen, Kinderwillkommensfeste und Trauerfeiern bewegt sie Marken, Menschen und Communities.

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Du hast zwölf Creatives, acht Zielgruppen getestet. Eigentlich warst du dir

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absolut sicher, dass dieses eine gut kuratierte Creative, dass das der Gewinner ist.

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Tatsächlich ist es dann das, wo du eigentlich dachtest, never wird das performen.

0:17

Und eigentlich wolltest du es gar nicht erst in den Test mit reinnehmen,

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sondern direkt wieder löschen.

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Und das wiederum wird dann vom Algorithmus bevorzugt.

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Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass ihr da seid hier zu unserem Webinar

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Organic und Ads, wie Content heute Performance treibt.

0:38

Ich freue mich sehr, dass ihr heute dabei seid. Mein Name ist Hendrik und ich

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moderiere schon seit einigen Jahren hier die SMMDays für den Rheinwerk Verlag.

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Wer uns noch nicht kennt und nicht weiß, was wir so machen, naja,

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ein Blick nach hinten in das Bücherregal sollte da ein bisschen Aufschluss geben.

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Und heute präsentieren wir euch halt dieses Webinar. Ja, worum geht es?

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Wir beschäftigen uns gleich mit einer Frage, die sicher.

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In vielen Social-Media-Teams im Raum steht. Wie hängen organischer Content und

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bezahlte Kampagnen zusammen?

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Und warum behandeln wir diese Bereiche vielleicht manchmal so,

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als hätten sie nichts miteinander zu tun?

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Die Ausgangslage kennt ihr aus eurem Alltag. Die organische Reichweite sinkt

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auf fast allen Plattformen. Das hört man ja überall.

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Da denke ich nur an die Unkenrufe zum Beispiel auf LinkedIn,

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die derzeit so ein bisschen ihre Runden machen.

1:29

Und naja, auf Instagram, das ist auch keine Seltenheit, da sind nun inzwischen

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knapp 40 Prozent aller Inhalte im Feed Reels. 40 Prozent.

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Wer da organisch sichtbar bleiben will, der muss schon sehr genau wissen,

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was funktioniert und was nicht.

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Auf TikTok ist das Spiel um die Aufmerksamkeit ja noch rasanter.

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Wer da in den ersten zwei Sekunden nicht die perfekte Hook liefert,

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der ist, verzeiht mir das Wortspiel, geliefert.

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Und was macht der Paid-Bereich? Ja, da steigen die Kosten kontinuierlich.

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Wenn ihr also immer beides getrennt denkt, Paid und Organic,

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dann zahlt ihr womöglich doppelt an Zeit und letzten Endes auch an Budget.

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Aber es gibt einen Kniff. Wer organischen Content als Testfeld für Paid nutzt

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und Kampagnendaten zurück in die Content-Strategie fließen lässt,

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der baut sich einen Kreislauf, der mit jeder Runde effizienter wird.

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Weniger raten, mehr skalieren, was nachweislich auch funktioniert.

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Und wie das geht und was man dabei so beachten muss, das hören wir uns jetzt

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an. Und dafür habe ich hier jemanden, auf den ich mich sehr freue.

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Das ist nämlich die Sarah Sunderbrink.

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Sie ist Social-Media-Strategin und berät Unternehmen darin, organische und bezahlte

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Social-Media-Strategien so miteinander zu verzahnen, dass sie sich gegenseitig verstärken.

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Bei den SMMDays im Mai wird sie auch über Social SEO sprechen,

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also die Frage, wie Social-Media-Plattformen jetzt zu den neuen Suchmaschinen sozusagen werden.

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Ihr seht also Reichweite und Sichtbarkeit, das ist so ihr Thema und jetzt hole

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ich sie mir mal hier auf die Bühne.

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Hallo liebe Sarah, grüß dich.

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Hallo Hendrik und hallo da draußen. Schön, dass ihr da seid.

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Schön, dass ihr eingeschaltet habt.

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Genau, ja. Heute sind wir noch virtuell, aber im Mai geht es dann auch tatsächlich

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live auf die Bühne. Da freue ich mich wirklich sehr darauf, dass du mit dabei

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sein wirst bei den Social Media Marketing Days.

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Informationen dazu poste ich vielleicht gleich noch im Chat.

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Jetzt geht es erstmal um dein Webinar. Ich ziehe mich zurück,

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ich starte deine Präsentation und dann gehört die Bühne jetzt dir.

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Wenn ihr Fragen habt, liebe Leute da an den Bildschirmen, an den Monitoren,

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schreibt sie gerne in den Chat und ich sammle sie dann und dann schauen wir,

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wenn wir am Ende noch ein bisschen Zeit haben, dass Sarah vielleicht da auch

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noch ein bisschen Hilfe geben kann.

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In diesem Sinne, Sarah, die Bühne gehört dir.

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Vielen, vielen Dank. Wir gehen direkt rein und gucken heute mal,

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wie kann man Organic und Paid eigentlich sinnvoll miteinander verbinden und

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sinnvoll miteinander verzahnen.

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Grundsätzlich müssen wir uns zunächst einmal die Frage stellen,

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ist Social Organic eigentlich tot?

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Ihr könnt ja mal für euch so ein bisschen überlegen, wie oft wir schon gehört

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haben, dass Social Organic, dass das doch eigentlich gar nicht mehr funktioniert.

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Wer wirklich erfolgreich sein will, der muss die Budgets investieren.

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Wir haben es gerade schon von Hendrik in der Einleitung gehört,

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dass natürlich gibt es so ein paar Stellschrauben für Organic Performance oder

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organische Performance, die es uns leichter machen.

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Aber so grundsätzlich haben wir so ein bisschen den Tenor, naja,

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organisch kommst du einfach nicht mehr wirklich vom Fleck.

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Also fragt euch mal ganz kurz, auf welcher sozusagen Skala ihr da selber unterwegs seid.

4:43

Und damit einhergehend, ganz oft

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wird Paid Social ein bisschen als der Heilsbringer sozusagen tituliert.

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Was du brauchst, ist ein Budget, dann einfach nochmal auf das Reel oder den

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organischen Content, ob das jetzt ein Karussell ist oder ein Einzelbild,

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nochmal draufpacken, dann wird es schon laufen.

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Also entweder oder.

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Und gleichzeitig gibt es eine Bewegung aktuell, die sagt, Community geht eigentlich

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über alles. Und Community ist ja was, was tendenziell eher organisch entsteht

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oder organisch entstehen sollte.

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Das heißt also, wir haben schon wieder eine andere Betrachtungsweise,

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einen weiteren Perspektivwechsel,

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der so ein bisschen uns vor der Frage oder so ein bisschen wie so ein Wegweiser,

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so eine Wegzweigung so ein bisschen stehen lässt, was ist denn jetzt eigentlich richtig?

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Und bemühe ich mich jetzt um bessere organische Performance,

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haue ich einfach immer Paid drauf, baue ich mir eine Community,

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wie baue ich eigentlich eine Community und wie werde ich damit eigentlich wirklich

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erfolgreich auf Social Media?

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Und um das so ein bisschen für uns heute mal aufzulösen, schauen wir zunächst

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einmal in diese einzelnen Bereiche hinein. Wir gucken erst mal,

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was ist eigentlich so typisch organisch?

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Ja, wir haben so im organischen Social Media, das ist das, wo ich auch herkomme.

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Also, organische Social Media ist definitiv meine Homebase und das,

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wo auch mein Fokus liegt in der strategischen Beratung und auch in der Umsetzung.

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Genau, vielleicht sind einige von euch auch ja organische Social-Media-Süßmäuse da draußen.

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Das heißt, das werdet ihr vielleicht auch fühlen, der ewige Kampf mit dem Algorithmus.

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Ja, das heißt, wir gucken, wie können wir Content so produzieren,

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dass er vom Algorithmus möglichst viel Reichweite bekommt.

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Und wenn dann irgendwann dazwischen mal so Posts reingeschossen werden vom Chef

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oder von Stakeholdern, wo wir wissen, verdammte Axt, die werden einfach nicht

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performen, schnell nochmal selber ein Like drauf geben,

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bevor der Algorithmus diese Posts in die ewigen Jagdgründe katapultiert.

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Dann der große Schmerz, wenn wir Content kuratiert haben.

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Wir haben uns um Storytelling bemüht. Wir haben eine Performance auf Reichweiten

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und Engagement Rates. Und dann kommt Chef oder Chefin um die Ecke und sagt,

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na ja, cool, wir haben jetzt irgendwie 500 Kommentare.

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Der absolute Traum für Social Media ManagerInnen. Da kriegen wir schlaflose Nächte.

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Und wir haben neue Follower. Aber ja, das ist ja alles wunderbar.

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Aber wo bleiben denn die Leads? Wo bleibt der Umsatz?

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Wir brauchen Sales, ja, wie tragt ihr zum Unternehmenserfolg bei?

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Und dann gibt es natürlich auch diese großen Momente.

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Wenn wir fast schon viral gehen. Viral ist ein unglaublich überstrapaziertes Buzzword.

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Ich bin kein großer Fan, wie ihr vielleicht gerade schon merkt,

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aber es gibt diese Momente im Leben von Social Media ManagerInnen,

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wo wir denken, yes, Digger, das hat geklappt, das hat funktioniert.

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Das heißt, das werdet ihr vielleicht auch so ein bisschen fühlen,

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wenn ihr aus dem organischen Bereich kommt.

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Aus dem Paid-Bereich gibt es natürlich auch Pain-Points. Also das kann man ja,

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kann jetzt nicht sagen, organisch, zähl, schleppend, anstrengend und den Leuten

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aus dem Paid scheint die ganze Zeit die Sonne aus dem Popo. Das kann man nicht sagen.

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Auch die haben ihre Schwierigkeiten, auch die kämpfen auf ihre Art mit dem Algorithmus.

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Du hast zwölf Creatives, acht Zielgruppen getestet. Eigentlich warst du dir

8:35

absolut sicher, dass dieses eine gut kuratierte Creative, dass das der Gewinner ist.

8:44

Tatsächlich ist es dann das, wo du eigentlich dachtest, never wird das performen

8:48

und eigentlich wolltest du es gar nicht erst in den Test mit reinnehmen,

8:50

sondern direkt wieder löschen.

8:52

Und das wiederum wird dann vom Algorithmus bevorzugt.

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Dann kämpfen auch die Paid-Social-KollegInnen.

9:01

Mit großen Zielen, denn sie haben auch nicht immer große Budgets,

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das heißt kleinere Budgets, aber große Ziele.

9:10

Und dann ist immer die Frage, ich habe 5 Euro am Tag und dafür möchte ich bitte

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die ganze Welt, ich möchte nochmal einen ROAS, der durch die Decke geht etc.

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Das heißt, auch sie kämpfen mit Erwartungen und Zielstellungen.

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Und dann gibt es aber natürlich auch da die großen Momente im Leben eines Paid-Socials.

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Alles ist approved worden, kein broken Pixel. Und dann kommen die Sales rein

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und wir können sie messen.

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Das heißt, im Grunde genommen, wenn wir mal ganz ehrlich sind,

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sind sich die beiden sogar ähnlicher als gedacht.

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Sie haben ähnliche Tools, mit denen sie arbeiten. Sie haben ähnliche Feinde

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und Schwierigkeiten, ähnliche Erfolgsgefühle.

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Und natürlich auch diese Momente, wo du denkst, ich schmeiße das jetzt hin,

10:00

ich kündige und mache eine Beachbar auf Bali auf.

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Das gibt es für beide Teams sozusagen, auch wenn sie ganz oft sich so ein bisschen,

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nicht unbedingt spinnefeind gegenüberstehen, aber sich zumindest auch mal so

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ein bisschen argwöhnisch begutachten.

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Gerade neulich vor zwei Tagen auf einem.

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Lunch-Date mit jemandem aus meinem Netzwerk, die mich einfach fragte,

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glaubst du eigentlich, dass es für organische Social Media Manager schwieriger

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ist oder für Paid Social ManagerInnen schwieriger ist?

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Und die Frage oder die Antwort auf diese Frage lautet eigentlich weder noch,

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weil beide haben ihre Erfolgsmomente, beide haben ihre Schwierigkeiten.

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Und womit sie noch viel mehr Erfolgsmomente schaffen können,

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ist, wenn sie sich entsprechend die Hand reichen.

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Denn man kann definitiv festhalten, dass es beides braucht, um wirklich zu größtem

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Erfolg auf Social Media zu kommen.

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Organisch ist definitiv der Markenmotor. Organisch bauen wir Communities.

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Organisch bauen wir Beziehung, Bindung.

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Organisch schaffen wir, wenn wir Community in den Vordergrund stellen,

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natürlich auch Reichweiten.

11:14

Aber Paid, das ist dann unser Turbo. Das ist dann das, was uns wirklich nochmal...

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Durch die Decke schießen lässt. Kleines Praxisbeispiel an dieser Stelle.

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Grüße gehen raus an einen ganz, ganz lieben Kunden von mir.

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Die sind im Bereich Stahlwolle. Ich weiß nicht, was ihr so über Stahlwolle wisst.

11:36

Ich weiß jetzt ganz viel über Stahlwolle. Es ist absolut großartig.

11:40

Große Empfehlung, euch über Stahlwolle zu informieren.

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Und die sind ganz, ganz neu auf Social Media. Und wir haben im Dezember letzten

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Jahres den Instagram-Account gelauncht.

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Und da sind jetzt wenig FollowerInnen bisher natürlich drauf,

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weil das sozusagen ein ganz langsames, organisches Wachstum ist.

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Wir haben aber schon durchaus ordentliche Reichweiten auf die Reels.

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Das heißt, organisch ist da schon ein gewisser Zug dahinter.

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Und wir haben jetzt im März angefangen, kleinste Budgets zu investieren.

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Wirklich nur so 50 Euro auf den Post zu investieren, also nur auf die gut laufenden natürlich.

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Und da können wir jetzt Reichweiten feststellen von 30, 40, 50.000 für ein kleines

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Budget, für einen kleinen Account.

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Das heißt, wir bauen gerade eine Community so rund um Stahlwolle,

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Heimwerk, Handwerk, DIY.

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Und das läuft organisch, funktioniert das gut.

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Aber Paid ist das, was uns da jetzt nochmal sozusagen den Turbo auf die Straße bringt.

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Genau, das heißt im Grunde genommen, wenn diese beiden Disziplinen sich die

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Hand reichen und miteinander zusammenarbeiten, dann funktioniert jede Menge Magie.

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Gemeinsame Herausforderungen sind auch das, was die beiden so ein bisschen zusammenschweißt.

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Wir haben immer eine immer kürzere Halbwertszeit von Inhalten.

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Es gibt für beide, egal ob das jetzt paid oder organic ist, immer den Druck,

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auch wieder neue Inhalte zu finden, also neue Trends, neue Formate, neue Hooks.

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Und es braucht immer, braucht so ein bisschen so Sweet Spot zwischen ich erkenne

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Content wieder und der ist abwechslungsreich, neu, erfrischend,

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sowas habe ich vorher noch nicht gesehen.

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Und damit entsteht auf beiden Seiten oft so ein bisschen so eine Art von Content-Overload.

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Wir müssen immer schneller, immer mehr Content produzieren und fast schon so

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eine kreative Müdigkeit, weil wir einfach permanent in die kreative Arbeit hinein müssen.

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Auf beiden Seiten sinkende Reichweiten, bei Pay natürlich insofern sinkend im

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Sinne von, Reichweiten werden teurer, du musst also mehr Geld zahlen für im

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Grunde genommen weniger Ergebnis und eine absolute Algorithmusabhängigkeit,

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für sozusagen,

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für die Performance und das macht es natürlich schwierig oder macht diesen dauerhaften

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Druck, den Algorithmus auf beiden Seiten verstehen zu können, zu müssen,

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und gibt natürlich auch so ein bisschen Schwierigkeiten in der langfristigen

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Planung. Tracking-Lücken.

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Wahnsinnig große Schwierigkeit für die Paid-Leute, die damit ja so ein bisschen

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verwöhnt waren, dass das eigentlich relativ entspannt durchläuft.

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Das tut es heute nicht mehr.

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Die Organic-Social-Media-Manager stehen nur da, können müde lächeln,

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Weil Tracking-Probleme, die haben wir ja schon immer, nachzuweisen,

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was jetzt sozusagen Erfolg beigetragen hat.

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Weil wenn wir Links integrieren in unsere Social-Media-Posts,

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gibt es weniger Reichweite, weil der Algorithmus natürlich sagt,

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Arschlecken 350, ich packe doch dann jetzt nicht,

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man gibt ja doch jetzt nicht auf dem Post mit einem Link drin viel Reichweite,

15:03

dass die Leute klicken und dann nicht mehr wiederkommen.

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Ja, kannst du vergessen, ich drossel dir mal schön die Reichweite runter und

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dann stehst du da, weil nur mit einem Link und damit dann natürlich den verbundenen

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Tracking-Parametern kannst du ja nachweisen,

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dass du irgendwie Teil der Customer-Journey bist und das ist für organische

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Social Media natürlich seit Anbeginn der Zeit ungefähr ein Riesenproblem.

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Und das merken jetzt aber auch die Paid-Kollegen immer mehr,

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wie schwierig das eigentlich ist mit sozusagen,

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dass Tracking immer schwieriger wird und da sozusagen sitzen sie jetzt beide

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mittlerweile in einem Boot und verlieren natürlich damit auch Steuerungsmöglichkeiten.

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Also Geschwindigkeit und Qualität dockt so ein bisschen an, an das Thema Content

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muss dauerhaft produziert sein, Content muss schnell raus und dann haben wir

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diesen Trade-Off zwischen schnell raus und sauber produziert.

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Ganz oft gibt es immer noch interne Freigabeprozesse, die zu wahnsinnig langsam sind,

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und dann ist der Trend schon wieder vorbei und du hängst irgendwie noch so halb

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in der Produktion drin und dann haben wir natürlich eine andauernde Produktion, die natürlich auch...

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Mit begleitet und bearbeitet werden muss. Wir haben durch dieses permanente

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Kommunizieren, permanente Trends, permanent rausschießen,

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mittlerweile schon fast eine Fragmentierung auch in unserer Markenkommunikation auf beiden Seiten.

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Wir haben Schwierigkeiten, Teams zusammenzubringen, die ganz oft in Silos arbeiten.

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Also nicht nur eine Fragmentierung innerhalb der Kommunikation nach außen,

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sondern auch eine Fragmentierung, was die Teams betrifft.

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Und da sehen wir ganz oft auch Teams, die sich da tatsächlich so ein bisschen gegenüberstehen.

16:58

Ja, die organischen Kollegen, die sagen, das muss zur Marke passen,

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das muss langfristig auf unsere Tonalität einzahlen, auf das Look and Feel.

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Das muss sozusagen die Community bewegen und so weiter.

17:14

Und auf der anderen Seite stehen die Paid-Social-Kollegen, die sagen,

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bockt mich alles nicht, Hauptsache performt.

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Wenn jetzt die sozusagen in Anführungszeichen hässliche Ad, die nicht ästhetisch

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auf die Marke abgestimmt ist, am besten performt, ja, dann tut sie das,

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bockt mich nicht, Hauptsache, die bringt mir meinen Umsatz rein und ich habe nur noch was.

17:32

Und da entsteht dann so ein bisschen so ein Bruch auch zwischen diesen Teams.

17:37

Silo-Denken und fehlender Austausch hat noch nie irgendeinem Unternehmen irgendwas gebracht.

17:44

Und dann kommen wir natürlich auch noch zuletzt in den KI-Content,

17:48

das heißt mit dem AI-Slop.

17:51

Und die verschiedensten Tools mit einer absoluten Überwältigung in der Vielfalt

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und Variation und dann natürlich auch in, was wende ich denn jetzt effektiv

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wirklich an, was ist für mich das Beste,

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für beide Teams gleichermaßen schwierig.

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Das heißt, wir stellen also fest, es gibt auf beiden Seiten, die,

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Definitiv ordentlich und genug Herausforderungen.

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Einige Herausforderungen teilen Sie durchaus miteinander und für einige Herausforderungen

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können Sie einander definitiv gut unterstützen, wenn Sie das,

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was Sie als Stärken haben, gut miteinander verzahnen.

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Und da wollen wir jetzt noch so ein kleines bisschen weiter reingraben.

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Wir machen nun mal einen kurzen Ausflug in die Organic Social Essentials und

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in die Paid Social Essentials und dann gehen wir da rein, wo wir die beiden

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entsprechend gut zusammenführen.

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Das heißt also, Organic Social, wir haben Fokus auf Beziehungsaufbau,

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Bindung, Community, Wachstum, wichtige Werte sind Vertrauen und Authentizität.

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Also, das ist das Fundament der Social Media Präsenz.

19:02

Wenn es das nicht gibt, funktionieren Paid Ads auch deutlich, deutlich schlechter.

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Denn Organic Social schafft im Grunde genommen die Glaubwürdigkeit,

19:12

auf der Paid Social dann entsprechend aufbauen kann.

19:16

Wofür nutzen wir das? Ganz klassisch haben wir es eben schon gesagt,

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Markenbekanntheit, Markenaufbau, Community Building, wunderbar auch für Employer Branding.

19:26

Alles, was Wissenstransfer ist, entweder über Produkte, Services und Dienstleistungen

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oder natürlich auch über Unternehmenswerte und Unternehmenskultur und dient

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sehr stark der Kundenbindung und auch dem Support von Community-Mitgliedern, Schrägstrich,

19:43

potenziellen oder bereits bestehenden KundInnen.

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Was brauchen wir dafür? Klassische Planungstools. Ihr seht hier ein paar,

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die so die typischen Klassiker sind am Markt gerade, die viel genutzt werden,

19:57

damit ich meinen Content veröffentlichen kann, damit ich

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entsprechend auch Community-Management machen kann innerhalb dieser Tools.

20:04

Dann brauchen wir natürlich ein Monitoring, Listening und Analyse-Tools,

20:08

damit ich eben immer nachvollziehen kann, braut sich irgendwo ein Shitstorm

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zusammen, wie steht es gerade um meine Performance.

20:16

Und dann haben wir den Part-Content-Kreation. Auch dafür brauchen wir entsprechende

20:21

Tools, zum Beispiel Canva für die Produktion von Assets, CapCut für den Videoschnitt

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und Pexels, Unsplash oder Dupe für zum Beispiel lizenzfreie Fotos.

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So ein typischer Workflow im Content Management bei Organic sieht klassisch

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so aus, dass wir zunächst mal ins Brainstorming starten, dann Bild oder Video

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beschaffen, entweder über Mitarbeitende, Content Creator.

20:46

Die Community, Stockmaterial, eine Agentur oder über InfluencerInnen.

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Während das in der Mache ist, schreibe ich mein Copy, dann füge ich alles zusammen,

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veröffentliche es über die sozialen Netzwerke direkt oder über Management-Tools

21:00

und danach geht es dann ins Community-Management.

21:04

Für Community Management empfehle ich euch folgenden Workflow.

21:08

Zunächst monitort ihr jeden Tag den Eingang von verschiedenen Tickets,

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prüft dann, kann ich diese mit bestehenden Content Templates,

21:17

tatsächlich einfach direkt innerhalb von zwei Stunden abarbeiten oder brauche

21:21

ich sozusagen eine weitere Abstimmung.

21:24

Weil das komplexer ist oder weil es eben nicht in eine Antwortvorlage hineinpasst

21:29

und sollte dann innerhalb von einem Tag in der Lage sein, ein Ticket zu lösen.

21:34

Wichtig bei dem, was wir tun, immer dialogisch und proaktiv agieren,

21:39

das heißt immer nochmal Rückfragen stellen, damit wir eben weiter Kommentare

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und Engagement bekommen.

21:48

Wenn wir Social Media erfolgreich betreiben wollen, dann habe ich euch hier

21:51

auch noch meine KPI-Liste mitgebracht für die einzelnen Parameter,

21:56

unterhalb derer wir organischer Social Media betreiben können.

22:02

Wer da ein bisschen flexen möchte, hat hier auch noch mal eine Benchmark-Liste,

22:08

dass ihr eben wisst und einordnen könnt, wo befindet ihr euch da eigentlich

22:12

auf der Range sozusagen an Erfolgs-KPIs innerhalb von Organic Social.

22:19

Schauen wir nochmal ganz kurz bei Paid Social rein. Was sind da so unsere Essentials,

22:23

die wir mitnehmen müssen?

22:25

Das heißt, Paid Social bedeutet natürlich alle bezahlten Anzeigen auf Social Media Plattformen.

22:31

Da liegt der Fokus ganz stark auf Performance, Skalierung und Conversion.

22:35

Bedeutet also, das ist unser Wachstumsturbo, ist aber deutlich effektiver,

22:40

wenn auch das organische Social Media eben stark ist.

22:45

Wofür können wir das nutzen? Wir haben ganz klassisch natürlich.

22:50

Die Ads, die wir als Post-Boosting ganz oft verstehen.

22:56

Das ist so ein bisschen die Schnittstelle, die wahrscheinlich die meisten von

22:59

euch auch gut kennen, zwischen Organic und Paid.

23:03

Paid ansonsten sozusagen unter diesem Performance-Charakter betrachtet,

23:09

geht aber ganz stark in Prospecting, das heißt Akquise,

23:13

für Neukunden, neuen Umsatz generieren, Retargeting mit bereits bestehenden

23:18

KundInnen, nochmal zusätzlich Umsatz generieren, Always-On-Kampagnen,

23:23

die einfach dauerhaft durchlaufen auf bestimmte Top-Seller oder Angebote.

23:28

Dann haben wir natürlich klassisch Leads-Kampagnen, die wir auch machen können, also.

23:35

Um Newsletter, E-Mail-Adressen zum Beispiel für Newsletter zu generieren,

23:39

Traffic zu generieren auf bestimmte Landing-Pages oder auf bestimmte Produkt-Pages,

23:44

und dann haben wir da natürlich auch noch den Part von Testing und Scaling,

23:47

das heißt, beim Paid-Social tasten wir uns auch langsam ran,

23:51

um Budgets weiter hochzufahren.

23:54

Und auch dafür brauchen wir natürlich ein paar Tools. Da sind wir meistens in

23:59

den ganzen Ad-Managern der entsprechenden Plattformen unterwegs.

24:05

Wir müssen Tracking entsprechend aufsetzen mit unseren Pixeln,

24:09

mit dem Google Tag Manager.

24:11

Wir brauchen UTM-Tracking-Parameter, um eben innerhalb unseres Attributionsmodells,

24:17

was wir verwenden, entsprechend zuordnen zu können, von welcher Anzeige kam

24:21

jetzt eigentlich gerade was.

24:24

Und dann arbeiten wir mit zum Beispiel Looker Studio oder Google Analytics für

24:28

Analyse und Reporting, um nachzuvollziehen.

24:32

Was sozusagen an Umsatz von woher gekommen ist und wie wir eben diesen Content

24:39

dann natürlich noch weiter ausgestalten können.

24:44

Genau. Was haben wir da für ein Workflow? Das heißt, wir schauen uns zunächst

24:48

einmal an, was ist überhaupt unser Ziel, dann gucken wir,

24:52

wie haben wir den Setup unserer Audience, also die Ad-Set, das Ad-Set,

24:58

bearbeiten wir zuerst, dann gucken wir uns das Creative an, nach Möglichkeit

25:02

testen wir verschiedene Creatives gegeneinander und können dann eben Budgets

25:06

allokieren und auch optimieren.

25:09

Im Anschluss muss es zwingend Paid Social Reporting geben, damit ich eben meine

25:15

Creatives und auch meine Anzeigen entsprechend gut überarbeiten kann.

25:20

Genau. Wir haben auch da entsprechende KPIs, die wir zur Messung von Erfolg

25:24

hernehmen können, sowas wie ein Cost per Click, eine Click-Through-Rate.

25:29

Natürlich können wir uns in ROAS anschauen und wir können natürlich da auch

25:33

nochmal hinschauen, ist so eine Ad eher geeignet, wenn es um Engagement oder um Conversion geht.

25:41

Wenn wir uns das also im Überblick anschauen, dann haben wir auch da natürlich

25:46

unterschiedliche Ausprägungen.

25:49

Haben aber da eine starke Schnittmenge

25:52

für Dinge, wo wir beides definitiv miteinander verheiraten können.

25:57

Und wir sehen es hier ganz gut, wenn wir uns einmal anschauen auf der gesamten

26:02

Customer Journey, wo sich beide quasi wie die Klinke in die Hand geben.

26:07

Das heißt, auf den wirklich relevanten Elementen,

26:11

unserer Customer Journey, also in Consideration, Purchase und Retention,

26:16

geben sie sich quasi die Klinke in die Hand, arbeiten teils sogar auch sehr

26:21

eng verzahnt miteinander zusammen

26:23

oder sozusagen bauen füreinander den nächsten Schritt, wenn man so möchte, auf.

26:29

Und da habt ihr tatsächlich verschiedenste Varianten, wie ihr das jetzt angehen könnt.

26:37

Ich schaue mal kurz auf die Uhr. Wir laufen hier schon.

26:40

Wir laufen hier schon final aufs Ende zu. Das heißt, Hendrik,

26:46

lass mich diesen Part noch ganz kurz zu Ende bringen.

26:48

Und dann haben wir vielleicht noch zum Ende ganz kurz zwei, drei Minuten Zeit,

26:52

dass wir noch Fragen auch mit aufnehmen können. Ich weiß gar nicht,

26:56

wie viele sich im Chat gesammelt haben.

27:00

Das ist überhaupt kein Problem, Sarah. Du kannst gerne alles in Ruhe machen.

27:04

Wir haben hier drei Fragen im Chat bereits schon, also alles in Ordnung. Okay, perfekt.

27:09

Gut, dann gucken wir uns mal an, ihr habt verschiedenste Optionen,

27:12

wie ihr paid und organisch miteinander verzahnen könnt.

27:16

Und zwar paid for organic, so der Klassiker, den ihr wahrscheinlich auch schon sehr gut kennt.

27:22

Das heißt, organisch starke Posts werden mit Paid Ads verlängert.

27:27

Also wir boosten das, was tatsächlich schon funktioniert.

27:32

Wichtig an dieser Stelle, wir boosten nichts, was nicht organisch gut performt.

27:38

Das heißt, ihr müsst da wirklich stark in die Selektion gehen,

27:43

schaut euch nach 24 Stunden die organische Performance an und dann sozusagen

27:50

geht ihr in die Bewerbung, wenn die organische Performance über Durchschnitt liegt.

27:56

Tut sie das nicht oder sie liegt unter Durchschnitt?

27:58

Nicht dieses, die dann manchmal ja entstehende Logik fahren und sagen,

28:03

na, wenn es scheiße performt, schmeiße ich einfach ein bisschen Geld drauf, dann geht's schon.

28:07

So, damit verbrennt ihr effektiv einfach nur Geld, weil die Anzeige unnötig teurer wird.

28:13

Das heißt also, wir boosten nur das, was funktioniert.

28:17

Genau. Ihr habt da verschiedenste Möglichkeiten im Boosting,

28:21

was die sozusagen NutzerInnen oder die Audience-Auswahl betrifft.

28:28

Ich habe gerade wieder einige Tests laufen und,

28:33

was tatsächlich gut funktioniert, ist dem Algorithmus einfach sozusagen das

28:38

Steuer in die Hand zu geben

28:39

und zu sagen, das Creative ist so gut gestaltet, dass innerhalb des Creatives

28:45

sehr klar ist, wer die betreffende Zielgruppe sein sollte.

28:50

Dafür muss aber euer Creative gut sein und das muss klar sein,

28:54

für welche Zielgruppe dieses Creative gedacht ist.

28:57

Ist es das nicht, habt ihr immer noch die Möglichkeit mit Custom Audiences oder

29:01

Lookalike Audiences basierend auf euren vorherigen Engagern zu arbeiten.

29:07

Genau. Und dann geht's ins Boosting. Im Boosting kann man auch,

29:12

wenn man sich dann die Performance-Daten anschaut, kann man da auch noch wunderbar Learnings ableiten.

29:19

Das heißt also, auch da wichtiger Tipp, nicht einfach nur boosten und dann,

29:23

ja, passt schon, hat 30.000 K Reichweite gegeben, super wunderbar,

29:27

sondern da wirklich auch ins Reporting gehen und,

29:31

verschiedenste Boostings auch mal miteinander vergleichen, um zu gucken,

29:35

wo sind sozusagen Ausschläge in der Performance, was Engagement betrifft,

29:40

was Reach betrifft, was Views betrifft und so weiter.

29:44

Wenn ihr da ein bisschen tiefer graben wollt, habe ich euch jeweils auch Brands einmal aufgelistet.

29:53

Die ihr da einmal auch recherchieren könnt, nochmal prüfen könnt,

29:56

auch nochmal auf deren Accounts gehen könnt und einen Workflow,

29:59

einen Beispiel-Workflow,

30:02

wie ihr sozusagen da vorgehen sollt, wenn es um Option 1 geht, Paid for Organic.

30:10

Option Nummer zwei ist Organic for Paid.

30:15

Das bedeutet, dass ihr innerhalb eurer organischen Gestaltung von Content,

30:22

dass ihr da immer wieder Feedback an die Paid-Kollegen

30:27

und sagt, schau mal, was wir jetzt organisch gelernt haben, ist.

30:31

Diese Themen funktionieren, diese Hooks performen gut, diese Formate werden gut angenommen.

30:38

Das heißt, dass ihr ihnen Rückmeldung gebt für eure sozusagen Content-Strategie,

30:44

die organisch funktioniert, damit die Paid-Kollegen darauf aufsatteln können,

30:49

damit sie eben sozusagen entweder euren Content sogar hernehmen können für Anzeigen

30:54

oder dass sie wissen, diese Art von Content funktioniert in Verbindung dann

30:59

zum Beispiel mit Produktkommunikation, um dann eben ihre Anzeigen noch erfolgreicher zu machen.

31:06

Das ist dann kein klassisches Boosting, sondern Sie nehmen quasi eure Inhalte

31:11

als Anzeigenformate nochmal her.

31:15

Genau, das heißt, eure Paid-Kollegen werden dann sehr wahrscheinlich euren Inhalt

31:20

auch nochmal adaptieren mit verschiedensten Hooks, mit verschiedenen Call-to-Actions etc..

31:27

Aber da sozusagen könnt ihr eng miteinander zusammenarbeiten und gebt quasi

31:31

Wissen rund um performenden Content, der ja möglich, in eurem Fall ist er ja,

31:35

also organisch ist er ja nativ für die Plattform gedacht,

31:41

Damit eben euer Paid-Social-Team genau weiß, ah, so sieht aktuell also nativer,

31:47

organischer Content aus, damit da nicht irgendwie diese dödeligen Anzeigen bei

31:51

rumkommen, die sofort weggewischt werden, weil keiner Bock auf Werbung hat.

31:56

Genau, also da profitiert das Paid-Team ganz stark von der organischen Content-Expertise.

32:02

Ihr könnt da so ein Content-Loop-Board machen in verschiedensten Tools, Asana, Trello, etc.,

32:10

damit ihr da eben gut in Austausch geht und da einfach dann auch nochmal den

32:16

Content entsprechend hinschieben könnt.

32:19

Dann haben wir nochmal Organic for Paid mit Creator und User-Generated Content.

32:26

Das heißt, die ganz oft arbeiten ja organische Teams mit CreatorInnen zusammen

32:34

oder mit Usern zusammen, holen sich User-Generated Content aus der Community.

32:40

Um diesen Content eben möglichst organisch und nativ auf dem eigenen Account zu nutzen.

32:47

Und auch da kann man eben Workflows bauen, dass Paid Social davon profitieren kann.

32:53

Zum Beispiel könnt ihr bei CreatorInnen, bei InfluencerInnen oder bei UserInnen natürlich auch die.

33:02

Buyout, wenn monetär Geld fließt, Buyout vereinbaren, dass ihr den Content auch

33:09

für Paid Social nutzen könnt.

33:11

Dann profitiert also euer Paid-Social-Team von eurer Arbeit,

33:15

dass die sagen, hey, super, die haben da quasi wie so eine Content-Datenbank,

33:19

ein Content-Pool an Creator, Influencer oder User-Generated-Content,

33:24

den eben das Paid-Social-Team auch für Anzeigen nutzen kann.

33:28

Oder der Content geht auf Seiten von Creatoren oder Usern online und es ist vereinbart,

33:35

dass das Paid Social Team darauf eben,

33:38

boosten kann, also mit Spark Ads oder Whitelisting kann das Paid Social Team

33:44

dann Content, den ihr mit den Creatoren erarbeitet habt,

33:48

der produktlastig oder produktseitig ist, dass das Paid Social Team darauf dann

33:53

die Anzeigen drauf platziert.

33:55

Genau. Damit in der Regel generiert das Paid Social Team auch bessere Performance,

34:02

weil diese Inhalte ja direkt vom Creator kommen, vom Influencer kommen

34:06

und damit in der Regel nativ und vor allen Dingen angedockt ja auch an die Persönlichkeit

34:12

und die Community eben jener CreatorInnen

34:15

angedockt ist. Genau.

34:17

Und dann haben wir noch quasi Always-On mit Community-Bezug, das heißt,

34:25

da arbeitet ihr auch wieder als Teams direkt zusammen,

34:30

schaltet Always-On-Anzeigen, das Paid-Team sozusagen unterstützt bei der Performance-Optimierung

34:37

und das organische Team liefert quasi dann die entsprechenden,

34:42

Content-Pieces, die Assets zu mit Trend-Bezug, popkulturellen Referenzen,

34:49

um da dann so ein Stück weit, kann man sagen, auf so einer viralen Welle so

34:53

ein bisschen mitzuschwimmen.

34:56

Genau, das ist allerdings der umfangreichste Workflow.

35:00

Das heißt, ich würde erst mal anfangen mit den ersten zwei Optionen als leichter

35:05

Einstieg, um euch an eine wirkliche Zusammenarbeit zu gewöhnen,

35:10

dass ihr wirklich gut miteinander arbeitet.

35:12

Das ist ja im Grunde genommen interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team.

35:18

Das klingt jetzt erstmal wie so ein No-Brainer, aber vielleicht der ein oder

35:21

andere kennt es in seinem aktuellen Unternehmen oder,

35:25

eben früher, ich erinnere dann auch zu Uni-Zeiten, muss man ständig irgendwelche

35:30

Gruppenarbeiten machen, das klingt erstmal alles ganz easy,

35:32

aber da muss man sich ja natürlich auch so ein bisschen finden in Absprachen,

35:36

Workflows, Prozessen, wie geht man miteinander um, Kommunikation muss abgestimmt sein und so weiter.

35:42

Das heißt, testet euch da langsam ran, startet mit Modul 1 oder Option 1 und

35:48

Option 2 und dann arbeitet euch langsam weiter vor.

35:52

Genau. Wer sich da noch ein bisschen weiter reinlesen möchte,

35:56

und da machen wir an dieser Stelle auch einen Cut, ich habe hier noch so ein paar Cases drin.

36:03

Da seht ihr mit verschiedenen, also ich habe euch so ein paar Brands rausgesucht,

36:08

hier sehen wir einmal Starface, die fokussieren stark auf Organic und unterstützen

36:13

dann sozusagen mit Paid, vor allen Dingen, wenn es dann um das Boosting von

36:17

User Generated Content geht, genau.

36:20

Wir haben dann noch JBL.

36:25

Die haben eine sehr, sehr starke Paid-Ausrichtung. Und dann haben wir noch Gymshark,

36:30

wo die wirklich das sehr eng miteinander verzahnen.

36:35

Genau. Wer da noch ein bisschen reinschnuppern möchte, der kann das natürlich

36:37

sehr, sehr gerne tun. Im Anschluss mit der Präsentation könnt ihr euch da nochmal

36:42

so ein bisschen weiter reinarbeiten.

36:45

Das heißt, ist es eine Love Story oder eine Toxic Relationship zwischen Organic und Paid?

36:51

Ich würde sagen, weder noch. Ich würde sagen, in den meisten Fällen lernen sich

36:55

die beiden gerade erst ein bisschen kennen, gehen mal in die Dating-Phase,

37:01

Schnuppern sich so ein bisschen und finden dann einen Weg, wie sie gut miteinander zusammen sein können.

37:08

Genau, das heißt für mich also definitiv ein Match, aber Beziehungen sind Arbeit.

37:15

Das heißt, ich würde euch mit an die Hand geben, Organic als das Fundament zu

37:20

sehen, Paid als den Verstärker.

37:23

Was ihr dafür aber braucht, ist klaroziele, eine gute Testkultur,

37:28

ihr müsst regelmäßig in Daten und Reportings reinschauen, ihr braucht gute,

37:32

gute Workflows, gute Abstimmung und Kommunikation zwischen beiden Teams,

37:36

weil die durchaus natürlich große Schnittmenge haben, aber auch recht unterschiedlich

37:40

sein können in ihrer Arbeitsweise.

37:42

Also das heißt, da müsst ihr euch wirklich finden, miteinander zu arbeiten.

37:47

Und dann, glaube ich, kann es eine der größten Liebesgeschichten sein,

37:51

die die Welt je gesehen hat, die vielleicht manchmal ein kleines bisschen kompliziert ist.

37:57

In diesem Sinne sage ich from Sarah with Love, vielen, vielen herzlichen Dank,

38:01

dass ihr heute mit dabei wart. Wir haben ein bisschen die Zeit überrissen.

38:05

Ich hoffe, ihr seid trotzdem noch da. Ich hoffe, Hendrik, du bist auch noch

38:09

da. Selbstverständlich. Genau.

38:12

Ich lasse dich doch nicht alleine. Sehr, sehr gut.

38:16

Genau, dann sind wir soweit durch für heute. Lasst uns sehr,

38:20

sehr gerne vernetzen auf LinkedIn, schreibt mir eine E-Mail, wenn ihr Fragen habt.

38:25

Genau, ich freue mich jetzt aber, vielleicht haben wir noch ganz kurz,

38:27

ich habe auf jeden Fall noch ein bisschen Zeit.

38:29

Wir können uns sehr, sehr gerne noch in die Fragen rein schlubbern.

38:33

Genau, also erstmal von meiner Seite aus ganz, ganz herzlichen Dank dir,

38:37

Sarah, für dieses Webinar und all die Infos, die du hier geradezu herausgeschossen hast.

38:44

Ich glaube, das war wirklich für alle sehr, sehr erleuchtend.

38:46

Also unser Social-Media-Experte, der war da und der hat gesagt,

38:50

Sarah ist super. Also von daher, das ist doch schon mal sehr,

38:53

sehr schön. Danke, danke. Genau.

38:56

Du hast jetzt schon mal deine Kontaktdaten. Das ist wunderbar,

38:59

denn da wurde schon danach gefragt.

39:01

Tatsächlich auch so ein bisschen mit dem Hintergedanken, ob du eventuell auch

39:04

ein bisschen Starthilfe geben könntest. Das könnt ihr ja dann alles in Ruhe nochmal besprechen.

39:09

Ich mache einen ganz kurzen Hinweis, weil das auch hier gefragt wurde.

39:12

Dieses Webinar wird aufgezeichnet, also wurde aufgezeichnet.

39:15

Im Moment wird es noch aufgezeichnet, genau. Und diese Aufzeichnung könnt ihr

39:19

euch dann natürlich auch nochmal anschauen, hier auf der Plattform,

39:24

auf der ihr euch eingeloggt habt.

39:25

Ihr bekommt dazu aber auch nochmal eine kleine Infomail.

39:28

Und dann würde ich sagen, schießen wir mal los mit den Fragen.

39:32

Der Rolf hatte eine Frage, und zwar kann ich auch für Organic AB-Testing durchführen.

39:38

Also, wenn du rein organisch hast oder rein organisch bist, dann kannst du auf

39:44

Instagram mit sogenannten Testreels arbeiten.

39:48

Das kannst du dir mal auf die To-Do-Liste mitschreiben.

39:52

Da ist einfach eine Möglichkeit, sozusagen die wie so als Dark-Posts quasi rauszuschießen

39:58

und dann einmal die Performance sozusagen zu testen.

40:02

Das geht unter dem Motto von AB-Testing. Es gab mal ein AB-Testing für Organic-Posts,

40:11

was man machen konnte, ohne dass man irgendwelche Budgets investiert hat.

40:16

Tatsächlich würde ich, wenn du sagst, du brauchst AB-Testing für deine zum Beispiel

40:22

organische Content-Strategie, dann würde ich dir ja trotzdem empfehlen,

40:25

ein kleines Budget mit in die Hand zu nehmen.

40:28

Ich habe, genau, ja lange Jahre Corporate gearbeitet, bin seit Mitte letzten

40:33

Jahres, bin ich selbstständig, davor zwölf Jahre habe ich so eine typische Unternehmenskarriere gemacht.

40:38

Eine Station war bei L'Osteria und bei L'Osteria haben wir tatsächlich unsere

40:43

Content-Strategie, die wir organisch, aus organischen Daten abgeleitet hatten,

40:48

um die nochmal zu überprüfen,

40:50

haben wir dann uns Test-Cases gebaut, also wirklich dann mit so typischen Hypothesen.

40:56

Das muss man gar nicht so over-engineeren.

40:59

Mir hilft das manchmal, um dann einfach wirklich klar zu wissen,

41:03

was teste ich hier jetzt eigentlich und was bedeutet dann eigentlich auch das

41:06

Datenmaterial, was da am Ende des Tages rauskommt für meine Content-Strategie

41:11

und da haben wir dann so Sachen getestet, zum Beispiel wie,

41:14

nur Food versus Food mit Menschen.

41:17

Wenn Food mit Menschen, dann mit einer Person, zwei Personen,

41:22

drei Personen, fünf Personen, eher mit Frauen, eher mit Männern. Wow.

41:27

Also um einfach sozusagen herauszufinden,

41:31

gestützt wirklich mit dann so einem kleinen Paid-Budget, was performt eigentlich dann am besten.

41:38

Und da haben wir dann zum Beispiel auch tatsächlich das widerlegen können von

41:42

unserer Geschäftsführung. Grüße gehen raus.

41:47

Wir haben ja immer gesagt, wir müssen aber, wir sind La Familia und wir müssen

41:52

einfach so ganz wie so eine italienische Familie, wir müssen ganz viel Essen auf dem Tisch haben.

41:57

Und wir haben immer gesagt, nein, das funktioniert in Social Media nicht,

41:59

weil das ist dann wie ein Wimmelbild. und die Leute scrollen dran vorbei,

42:02

weil sie nicht sofort erkennen können, worum es geht.

42:05

Und wir haben nur diese geringe Aufmerksamkeitsspanne, das heißt,

42:08

es wird nicht funktionieren.

42:10

Und er hat gesagt, nein, das funktioniert, das Essen ist so lecker und das sieht so toll aus.

42:13

Und dann haben wir das gegeneinander getestet. Also dann haben wir wirklich so,

42:17

Wirklich eine Pizza und ein Pasta-Gericht versus so ein Wimmelbild mit zehn

42:23

Pasta-Gerichten, drei Pizzen, Getränken, zehn Leuten am Tisch.

42:27

Und surprise, natürlich hat das mit weniger Komplexität viel besser funktioniert.

42:32

Wie hat die Geschäftsführung darauf reagiert?

42:35

Ja, wir mussten tatsächlich drei Tests machen, aber dann wurden sie überzeugt.

42:39

Dann haben wir gesagt, wir verbrennen Geld. Und dann, wenn du irgendwann so

42:44

argumentieren kannst und sagst, ich habe drei Tests gemacht,

42:48

alle mit signifikanten Ergebnissen.

42:50

Das heißt, wenn wir so posten, verbrennen wir Geld, dann rücken sie irgendwann zu.

42:54

Ja, beim Geld, da kriegst du sie. Da öffnen sich dann die Ohren. Oh, das Geld.

43:01

Okay, vielen Dank. Wir haben noch eine Frage reinbekommen von Luca,

43:06

die finde ich persönlich sehr, sehr interessant.

43:09

Wie bewertest du den neuen Trend, den man gerade bei vielen Creatoren sieht?

43:13

Kommentiere jetzt schwuppdiwupps und ich schicke dir den Guide,

43:16

das PDF, was auch immer, per DM, gerade auch aus Sicht von Unternehmensaccounts.

43:22

Ja, das funktioniert für personenbezogene Brands deutlich besser,

43:27

als es das für Unternehmensbrands funktioniert.

43:30

Ich stelle fest, dass auf LinkedIn so ein bisschen so eine Müdigkeit sich schon entwickelt,

43:38

weil die Leute sich so denken, okay, noch ein Guide, den ich eh nicht lesen

43:42

werde, den ich runterlade und dann versauert der bei mir auf dem Server oder so.

43:48

Ich scrolle dann vorbei, weil ich, nee, ich habe jetzt keinen Bock,

43:50

da schon wieder Banane drunter zu kommentieren.

43:54

Also da erkenne ich so ein bisschen so eine Müdigkeit. Tatsächlich auf allen

44:00

Plattformen, über alle Plattformen hinweg,

44:02

funktioniert das bei personenbezogenen Brands deutlich, deutlich besser als für Unternehmen.

44:08

Für Unternehmen funktioniert es dann gut oder besser, wenn es tatsächlich so

44:14

einen Testimonialcharakter hat.

44:16

Also wenn ihr auf eurem Unternehmensaccount, ich weiß nicht, Lisa,

44:22

immer wieder ist in der Kamera und sagt, hey, ich bin die Lisa,

44:25

ich bin die Azubine, ich nehme euch mit so durchs Unternehmen und die Lisa dann

44:30

sagt, hey, kommentiert doch mal das und dann ladet es euch runter,

44:34

dann kann das durchaus funktionieren.

44:36

Das wäre jetzt aber keine Engagement-Strategie, auf die ich mich langfristig

44:40

verlassen würde. Ja, sehe ich genauso.

44:43

Also mich nervt es tatsächlich eher manchmal.

44:46

Das ist für mich eigentlich nichts anderes als Clickbait. Aber gut, egal.

44:50

Die Sabine hat eine Frage. Sie scheint noch da sehr am Anfang zu stehen als Selbstständige.

44:57

Was würdest du ihr empfehlen als Selbstständige? Was wären so die wichtigen

45:01

Dinge, insbesondere bei Meta, die man machen sollte im Bereich Paid,

45:05

wenn man damit startet und auch keine Marketingabteilung oder ähnliches quasi angebunden hat?

45:11

Hast du da so einen schnellen Tipp, weil das ist ja ein sehr,

45:14

sehr großes Thema, was man da aufmachen kann.

45:16

Wir haben da auch ein paar Bücher. Ja, aber, genau.

45:21

Also, ich würde tatsächlich einfach, wenn es jetzt so um technische Sachen geht

45:25

oder so, schau dir YouTube Tutorials an. Ja, kannst natürlich auch Webinare

45:30

buchen oder so, das geht auch.

45:33

Aber sozusagen, guck dir einmal an, was ist eigentlich alles möglich,

45:37

was bedeutet was, was sind so die technischen Parameter.

45:41

Und dann ist es, und das ist für die meisten, klingt es immer so ein bisschen

45:44

unbefriedigend, weil sie sich erhoffen, dass es einen großen magischen Tipp oder Trick gibt,

45:50

tatsächlich ist es ganz stupide Ausprobieren. Ausprobieren, Fehler machen.

45:57

Also, block dir vielleicht mal so einen Freitagnachmittag oder wann auch immer

46:00

dein Kopf am frischesten ist und du das Gefühl hast, das ist ein guter Zeitpunkt

46:05

jetzt für dich und dann setz mal eine Ad auf.

46:09

Ja, setz die einfach erstmal auf,

46:10

klick das alles durch, dann investiere einfach mal so 10 Euro oder so.

46:15

Es müssen gar nicht große Budgets sein am Anfang, nur dass du so ein bisschen

46:19

ins Arbeiten kommst, also dass du dich so ein bisschen sicherer fühlst,

46:22

weil dann, also Meta-Business-Suite ist ja eh ohne Witz die Hölle auf Erden, jetzt mal ganz ehrlich.

46:27

Also dafür, dass das ein Tool ist, was Millionen, Milliarden von Menschen weltweit

46:34

nutzt, ist die Usability ja wirklich mal absolut gerotzt. Pardon,

46:39

Grüße gehen raus an Marc.

46:42

Auch das weiß ich nicht, ob wir das machen müssen, aber gut.

46:47

Ja, also das ist, also Meta-Business-Suite ist schon komplex,

46:50

aber der Ads-Manager, das weiß ich deswegen auch ganz gut, weil ich gebe ganz viele Workshops und,

46:57

immer, wenn wir in den Ads-Manager reingehen, dann kriegen die Leute erstmal

47:02

Panik und danach sind sie komplett fix und fertig und überwältigt und erschlagen.

47:09

Und damit du einfach, wenn du das langfristig durchziehen willst,

47:12

dann brauchst du ein Gefühl von, das ist nicht schlimm für mich,

47:15

vielleicht macht es mir sogar ein bisschen Spaß und ich fühle mich da wohl, weil ich kenne mich aus.

47:20

Das heißt, das Beste, was du tun kannst, mit kleinen Budgets, 15 Euro.

47:25

Einfach jetzt erstmal ein paar Anzeigen schalten, dann dir die ganzen Auswertungen

47:30

anschauen und einfach lernen, was funktioniert für dich, damit du langfristig

47:34

dich einfach sicher fühlst, rein technisch im Apps Manager

47:38

und sicher fühlst mit, was bringt dir eigentlich welche Performance.

47:42

Genau. Also ich glaube, das ist wirklich ein guter Rat, dass man wirklich erstmal

47:46

auch was ausprobiert. Also das Ding kann einen durchaus erschlagen mit all den

47:49

Möglichkeiten und so. Also mit UX haben das die Leute nicht.

47:52

Das ist bei Google aber auch nicht sehr viel anders. Also das kann ich auch

47:56

aus eigener Erfahrung sagen, das ist auch nicht wirklich so übersichtlich.

47:59

Manchmal machen sie es vielleicht auch einfach ganz bewusst,

48:01

damit man da möglichst viel Geld erstmal ausgeben muss. Aber nein,

48:04

erstmal ruhig mit einem kleinen Budget anfangen und dann mal gucken,

48:07

was funktioniert hier und so. Sich da mal herantasten. Ich glaube,

48:10

das ist eine sehr gute Idee.

48:11

Oder sich vielleicht auch wirklich mal Hilfe holen. Einfach mal sagen,

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okay, lass mir das mal zeigen, einfach für den Einstieg und danach läuft man

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dann einfach alleine dann weiter. Das glaube ich auch.

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In eine ähnliche Kerbe schlägt die Frage von Martin rein. Und zwar hast du Empfehlungen

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für die Gewichtung von Organic und Paid bei NPO?

48:31

Das heißt, wo bringt Paid hier wirklich mehr Wert und ist stärker Organic Content,

48:38

hier der Schlüssel zum Erfolg sozusagen? Vielen Dank.

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Ähm, das ist, das ist tatsächlich wahnsinnig schwer zu beantworten,

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ähm, ohne, also Unternehmen oder Daten oder so tatsächlich im Detail zu kennen,

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weil das kann durchaus mal sehr, sehr individuell sein.

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Ähm, tatsächlich mein Go-To ist tatsächlich, also Accounts, die from scratch

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starten, also die ganz, ganz neu und ganz, ganz frisch sind.

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Die sollten bei ihrer organischen Content-Strategie viel auf Videocontent setzen,

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weil das einfach viel Reichweite bringt.

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Dann serielle Content-Formate machen, um Marker aufzubauen, Wiedererkennbarkeit

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zu schaffen und so weiter.

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Und das sozusagen, dann ist ein Invest über mindestens mal zwölf,

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eher 24 Monate, um da überhaupt organisch sowas wie eine Community ansatzweise mal zu schaffen.

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Ich würde tatsächlich bei so ganz kleinen Accounts, aber das ab Monat,

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irgendwo zwischen Monat drei und sechs damit anfangen, das auch paid zu flankieren.

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Wir haben ja sozusagen da diesen sozusagen Bereich von organisch und paid wird

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flankiert, damit sozusagen die organische Performance wächst,

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damit die Community wächst, damit die Reichweite steigt.

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Wenn es um alle geht, die tatsächlich Produkte verkaufen, gerade auch so E-Commerce-seitig

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oder generell Produkte im Verkauf haben, auch da am Tag eins mit Paid anzufangen.

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Ressourcenseitig bin ich immer dazu geneigt, zu Beginn so eine 70-30,

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60-40-Lösung zu fahren.

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Wir würden aber sehr wahrscheinlich die Performance-Paid-Social-Kollegen da auch widersprechen.

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Genau, das kommt ein bisschen darauf an, wie was deine Ressourcen so hergeben

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und wo du vielleicht für dich auch deine eigenen Stärken so ein bisschen identifizieren kannst.

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Wichtig ist aber, dass beides gleich parallel läuft, weil da sind wir,

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dass wir das auf jeden Fall brauchen.

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Ich denke, das ist genau die richtige Antwort hier.

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Und eine letzte Frage. Was funktioniert aktuell organisch auf Social am besten,

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um Community aufzubauen und Page später sinnvoll zu nutzen?

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Serieller Content, without a doubt. Also die Leute lieben diese Wiedererkennbarkeit.

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Leute lieben, dass sie sagen können, also sowas wie, das sind meine 30 Tage,

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Sommerrezepte für den richtig leckeren Salat.

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Heute ist Tag 3. Und du denkst, krass, es gab schon zwei andere.

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Den muss ich mir angucken. Morgen muss ich wieder dazuschalten,

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weil morgen gibt es den Feta-Salat mit Melone. Geil.

51:33

Also serieller Content.

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Macht wieder Erkennbarkeit, reduziert Komplexität und sorgt einfach für diesen FOMO-Effekt.

51:43

Also genau. So ein bisschen das Netflix-Geheimnis. Sorgt für Episoden

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und Serien in eurem Content.

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Okay, super. Dann hier kommt nochmal vielen, vielen Dank, dass du auf die Frage

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geantwortet hast zum Thema NPO.

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Ich danke dir auch sehr, sehr herzlich, Sarah, dass du hier dabei gewesen bist

52:02

und dass du hier dein Wissen präsentiert hast und jetzt auch noch zum Ende hin

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so viele Fragen beantwortet hast.

52:09

Ganz, ganz toll. Ich freue mich sehr darauf, dich dann auch live zu sehen in

52:13

Mannheim bei den SMMDays.

52:15

Und genau, dann würde ich sagen an dieser Stelle, danke dir und noch einen schönen Tag.

52:21

Danke euch, happy weekend, ciao. Tschüss.

52:26

Ich hoffe, es hat euch gefallen. Ich wünsche euch jetzt noch einen schönen Tag.

52:29

Schreibt gerne in die Kommentare noch rein, was ihr uns vielleicht mitgeben

52:33

wollt oder schreibt uns eine E-Mail an konferenz-verlag.de Wir freuen uns auf euer Feedback.

52:39

Ich sage, schönen Tag und bis zum nächsten Mal. Macht's gut.